Mit LAGOM Network tritt eine neue inhabergeführte Beratung in den Markt für Marken- und Unternehmenskommunikation ein. Die Gründer Emanuel Dennis und Tim Michelsen, beide mit Erfahrung in leitenden Positionen für nationale und internationale Marken, setzen auf ein flexibles Netzwerkprinzip, das nach eigener Aussage die Lücke zwischen großen Agenturstrukturen und hochspezialisierten Einzelanbietern schließen soll.
Zum offiziellen Marktstart präsentiert sich LAGOM Network mit zwei Standorten — Hamburg und München — sowie einem Leistungsportfolio, das von Markenstrategie und Positionierung über Employer Branding und HR-Marketing bis hin zu Kampagnenentwicklung, Content Creation und Media reicht. Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen ebenso wie national und international agierende Marken.
Das Geschäftsmodell unterscheidet sich vom klassischen Agenturaufbau: Statt fester Teamstrukturen stellt LAGOM Network für jedes Projekt die jeweils passenden Fachkräfte zusammen — Strategen, Kreative, Employer-Branding-Spezialisten und Medienexperten aus einem internationalen Partnernetzwerk. Zu den genannten Partnern zählen unter anderem G50UNLEASHED, Vectorial, NAB Commercial Arts (Budapest), WvonZ und Colortreat.
„Die Kommunikationsbranche bewegt sich seit Jahren zwischen zwei Extremen: großen Agenturstrukturen mit entsprechendem Overhead und hochspezialisierten Einzelanbietern, denen häufig wichtige Kompetenzen fehlen. Wir glauben an einen dritten Weg — nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern genau die Expertise, die eine Aufgabe wirklich benötigt“, sagt Mitgründer Emanuel Dennis.
Zur Verstärkung der Geschäftsführung wechselt Torben Melzig als Head of Business Development zu LAGOM Network. Er soll den Ausbau des Kundenportfolios sowie die Weiterentwicklung des Beratungsangebots mitverantworten. Melzig sieht im Ansatz des Unternehmens eine Reaktion auf veränderte Marktanforderungen: „Unternehmen suchen heute weniger nach Agenturgröße und mehr nach Relevanz, Geschwindigkeit und echter Expertise.“
Der Name des Unternehmens verweist auf ein schwedisches Konzept, das sich in etwa mit „gerade genug“ übersetzen lässt — ein Prinzip, das die Gründer ausdrücklich als Leitgedanken ihres Arbeitsansatzes verstehen. „Wir glauben nicht an möglichst große Teams, möglichst viele Folien oder möglichst komplizierte Prozesse. Wir glauben daran, für jede Aufgabe genau die richtige Lösung zu entwickeln. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger“, so Mitgründer Tim Michelsen.
Nach eigenen Angaben begleitet das Unternehmen bereits vor dem offiziellen Launch Kunden aus verschiedenen Branchen. Der formelle Marktauftritt ist für den 25. Juni 2026 im Rahmen eines Branchenevents in Hamburg geplant. Unter dem Motto „No Bullshit“ sollen Kunden, Partner und Branchenvertreter über die Zukunft von Markenführung, Kommunikation und Employer Branding diskutieren.

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
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