Generative und agentische KI bieten Organisationen enormes Potenzial, doch zwei Fragen bleiben: Wo werden die Daten verarbeitet? Und wie lassen sich verteilte Unternehmensdaten überhaupt nutzbar machen? Amazon Quick adressiert diese Herausforderungen, erklärt Matthias Patzak, Executive in Residence bei AWS.
Amazon Quick, ein agentischer KI-Assistent für den Arbeitsalltag, steht Organisationen jetzt auch in der Region Europa (Frankfurt) zur Verfügung. Mit dieser regionalen Erweiterung ergänzt Amazon Web Services (AWS) das bestehende Angebot in Europa. Das gibt Organisationen die Möglichkeit, die volle Leistungsfähigkeit von Amazon Quick zu nutzen und dabei Vorgaben zu Datensouveränität und Compliance zu berücksichtigen. Doch was genau steckt hinter der Lösung?
Der Einsatz von Amazon Quick bringt agentische KI in den beruflichen Alltag. Diese beantwortet Fragen, führt tiefgehende Recherchen durch, analysiert und visualisiert Daten und automatisiert Aufgaben. So finden Mitarbeiter schneller, was sie suchen, sparen Zeit und können sich darauf konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Amazon Quick vereint zentrale Funktionen in einer einzigen Anwendung. Daher müssen Mitarbeiter auch weniger zwischen Anwendungen unterschiedlicher Anbieter wechseln. Über eine Vielzahl von Integrationen für Anwendungen und weitere Datenquellen greift Amazon Quick auf die verteilten Daten von Organisationen zu, macht sie an einem Ort nutzbar und liefert auf dieser Basis fundierte, kontextreiche Antworten.
Der optimale Weg zu KI in Organisationen
Die Verfügbarkeit von Amazon Quick in Frankfurt bringt Organisationen im DACH-Raum konkrete Vorteile. Viele betreiben ihre Applikationen und speichern ihre Daten bereits in dieser AWS Region. Amazon Quick integriert sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur. Die Verfügbarkeit an diesem Standort gewährleistet zudem Datensouveränität und Compliance. Gerade in regulierten Branchen müssen Organisationen hier strikte Anforderungen erfüllen und wollen genau definieren, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden. Durch die Wahl des Standorts sorgen Organisationen aktiv dafür, dass ihre Daten in Frankfurt bleiben und die Europäische Union (EU) nicht verlassen. Anfragen werden bei Amazon Quick auch ausschließlich innerhalb der EU verarbeitet und niemals zum Training eines Modells verwendet. AWS adressiert mit seiner Lösung also zentrale Bedenken rund um die eigenen Daten beim KI-Einsatz.
Recherche, Analyse und Automatisierung auf einer Plattform
Zu Amazon Quick gehört eine integrierte Websuche, die nahtlos in Chat-, Agenten- und Recherchefunktionen eingebettet ist. So fließen aktuelle Informationen aus dem Internet mit Quellenangaben direkt in die Antworten ein. AWS betreibt dafür einen eigenen Webindex in der EU. Suchanfragen finden ausschließlich gegen diesen Index statt. So verlassen die Daten zu keinem Zeitpunkt die EU. Neben dieser Websuche bündelt Amazon Quick hilfreiche Funktionen für verschiedene Aufgaben, die per natürlicher Sprache bedient werden:
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Mit Quick Research steht ein Agent für Recherchen bereit, der interne Daten, das öffentliche Internet und relevante Drittanbieter-Datensätze durchsucht. Im nächsten Schritt erhalten Nutzer einen Rechercheplan und Vorschläge zur Verbesserung der Ergebnisse. Am Ende liefert Quick Research einen vollständig belegten Bericht mit Quellennachweisen. Ergebnisse können durch die Rückverfolgung zu den ursprünglichen Quellen überprüft werden. Insgesamt beschleunigt die Funktion Recherchen erheblich.
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Amazon QuickSight unterstützt durch KI bei der Datenanalyse. Mit der Funktion lassen sich komplexe Analysen durchführen und Berichte mit klaren Handlungsempfehlungen erstellen. Ergänzt wird das durch moderne interaktive Dashboards. Das Ganze versetzt Mitarbeiter in die Lage, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen.
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Zwei weitere Funktionen dienen der Automatisierung in Organisationen. Mit Quick Flows lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Daneben koordiniert Quick Automate die Zusammenarbeit von Agenten. Die Funktion übernimmt die Multi-Agenten-Automatisierung komplexer Prozesse – über Abteilungen, Systeme, UI- und API-Interaktionen sowie Drittanbieter-Systeme hinweg. Sie erledigt das auf Basis von Eingaben oder vorhandener Dokumentation. Außerdem können Mitarbeiter in der visuellen Entwicklungsumgebung ohne Programmieraufwand eigene Agenten definieren. Quick Automate bietet auch vollständige Transparenz und Nachvollziehbarkeit
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aller automatisierten Prozesse. Das hilft dabei, Anforderungen an Compliance und Governance zu erfüllen.
Desktop-App und Updates von Amazon Quick
Neu ist auch die Desktop-App von Amazon Quick, die in ersten Regionen verfügbar ist. Diese App ist direkt mit den lokalen Anwendungen und Daten verbunden. Die KI hinter der App versteht Kontext, hat ein Gedächtnis und lernt kontinuierlich dazu. Zudem arbeitet sie nicht nur reaktiv, sondern meldet sich auch proaktiv.
Parallel zur Einführung der Desktop-App wurde Amazon Quick von AWS um weitere Updates ergänzt. Diese stehen in der AWS Region Frankfurt zunächst in der Browser-Version zur Verfügung. Im Einzelnen sind das folgende Updates:
Über natürlichsprachliche Eingaben lassen sich ohne Programmierkenntnisse Anwendungen, Dashboards und Webseiten erstellen, die automatisch mit Echtzeitdaten versorgt und aktualisiert werden.Eine weitere neue Funktion ermöglicht es, direkt im Chat von Amazon Quick fertige Dokumente, Präsentationen, Informationsgrafiken und Bilder zu erstellen.
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- Die neue Integration mit Microsoft 365 bringt Amazon Quick in Outlook, Word, PowerPoint und Excel. Innerhalb der Programme kann die Lösung proaktiv auf relevante Informationen hinweisen, Inhalte erstellen und Aktionen ausführen.
- Außerdem kommen Integrationen mit Google Workspace, Zoom, Airtable, Dropbox und Microsoft Teams hinzu.
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Fazit: KI für den modernen Arbeitsplatz
Amazon Quick richtet sich an Organisationen, die ihren Mitarbeitern KI für mehr Produktivität bereitstellen und gleichzeitig Datensouveränität und Compliance im Blick behalten möchten. Die Kombination aus agentischen KI-Funktionen und Datenintegration hilft Mitarbeitern. Sie erledigen Aufgaben effizienter und sind besser informiert. Damit positioniert sich Amazon Quick als umfassende KI-Plattform für den modernen Arbeitsplatz.

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
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