Der Computerhersteller HP und der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart haben eine Innovations- und Technologiepartnerschaft geschlossen. Der Verein rüstet seine Mitarbeitenden künftig mit HP-Hardware sowie Lösungen für KI-gestütztes Arbeiten, Zusammenarbeit und IT-Sicherheit aus.

HP ist neuer Innovations- und Technologiepartner des VfB Stuttgart. Der Computerhersteller stattet den Fußball-Bundesligisten mit Laptops, Desktops, Workstations, Monitoren und Business-Peripherie aus. Darüber hinaus setzt der Verein künftig auf HP-Lösungen für KI-gestütztes Arbeiten, Zusammenarbeit und IT-Sicherheit. Für die Partnerschaft ausschlaggebend war laut Unternehmensangaben das Zusammenspiel aus Hardware, KI, integrierter Sicherheit und Services aus einer Hand.

Mit der Vereinbarung reiht sich der VfB Stuttgart in eine wachsende Zahl von Fußballclubs ein, die neben klassischen Sponsoring-Deals auch Technologiepartnerschaften für die interne Verwaltung eingehen. Während IT-Ausstattung in Vereinen lange eine untergeordnete Rolle spielte, rücken digitale Arbeitsplätze, Datensicherheit und KI-Werkzeuge zunehmend in den Fokus von Clubs, die neben dem sportlichen auch den wirtschaftlichen Betrieb professionalisieren.

Der VfB Stuttgart verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, seine internen Arbeitsabläufe weiter zu digitalisieren und den Mitarbeitenden moderne, sichere und flexible Arbeitsplätze bereitzustellen. Mit der neuen IT-Ausstattung sollen hybride Arbeitsmodelle unterstützt und gleichzeitig Daten geschützt werden.

Die KI-fähigen Endgeräte sollen laut HP Routineaufgaben automatisieren, die Zusammenarbeit erleichtern und die Produktivität steigern, ohne dass sensible Daten die Unternehmensumgebung verlassen. Die Lösungen sollen Arbeitsabläufe vereinfachen und Freiräume für strategische Aufgaben schaffen, was sich nach Darstellung des Unternehmens sowohl auf die Effizienz interner Prozesse als auch auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden auswirken soll.

Ein weiterer Bestandteil der Partnerschaft sind integrierte Sicherheitsfunktionen, die Geräte, Identitäten und Daten von Beginn an schützen sollen. Nach Angaben von HP soll dies zur digitalen Resilienz des Vereins beitragen, ohne dass dabei Kompromisse bei IT-Sicherheit und Datenschutz notwendig würden.

Neben der Hardware liefert HP dem VfB auch Analysefunktionen und Services. Diese sollen laut Unternehmen dabei helfen, die Leistungsfähigkeit von Geräten und digitalen Prozessen einzusehen und IT-Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie den laufenden Betrieb beeinträchtigen. Ähnlich wie Datenanalysen im Spitzensport längst zum Standard gehören, gewinnen datenbasierte Entscheidungen damit auch in der Verwaltung des Clubs an Bedeutung.

Die Partnerschaft verbindet zwei Organisationen mit langer Geschichte in Baden-Württemberg: Der VfB Stuttgart wurde 1893 in Stuttgart gegründet und ist seither eng mit der Region verbunden. HP wiederum unterhält seine Deutschland-Zentrale seit 1959 im nahegelegenen Böblingen. Beide Seiten verweisen auf diese regionale Verwurzelung als einen Beweggrund für die Zusammenarbeit.

Christian Ruf, Direktor Digital und Innovation beim VfB Stuttgart, erklärte: „Wir heißen HP herzlich in unserer weiß-roten Partnerfamilie willkommen. Unser Anspruch ist es, den VfB auch abseits des Platzes als Innovationsplattform für Stuttgart und die Region weiterzuentwickeln und die digitale Zukunft aktiv zu gestalten. Dafür suchen wir starke Mitstreiter, die Technologie, Innovationskraft und den Willen mitbringen, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Adrian Müller, Vice President & Managing Director bei HP, sagte: „Wir freuen uns, offizieller Clubpartner des VfB Stuttgart zu werden. Seit mehr als 85 Jahren treibt HP technologische Innovation voran, sie ist Teil unserer Unternehmensgeschichte. Diese Erfahrung wollen wir gemeinsam mit dem VfB nutzen und mit moderner, sicherer Technologie die digitale Zukunft des Clubs mitgestalten. Als Unternehmen mit Wurzeln seit 1959 in der Region ist es für uns etwas Besonderes, den VfB zu unterstützen.“

Über den Umfang der Partnerschaft hinausgehende Details, etwa zu Vertragslaufzeit oder finanziellen Eckdaten, machten beide Seiten nicht öffentlich. Wie sich die Zusammenarbeit in der Praxis auswirkt, dürfte sich im Verlauf der laufenden Saison zeigen.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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