Cloudera Anywhere Cloud bietet eine hybride Plattformstruktur, die Datenverarbeitung und KI-Bereitstellung in Multi-Cloud- und On-Premises-Umgebungen standardisiert. Mit agentenbasierter Automation, offener Interoperabilität und integrierter Zero-Trust-Governance adressiert die Architektur typische Skalierungsprobleme im Unternehmensumfeld.
Die Skalierung von Unternehmens-KI scheitert oft an Datensilos und Infrastrukturgrenzen. Cloudera Anywhere Cloud soll einen neuer Standard für hybride Daten- und KI-Workloads über Multi-Cloud- und On-Premises-Umgebungen hinweg setzen.
Die Skalierung von Künstlicher Intelligenz (KI) scheitert in vielen Unternehmen an infrastrukturellen Hürden. Laut Umfragen beeinträchtigen Engpässe in der IT-Leistung bei 73 Prozent der IT-Führungskräfte operative Vorhaben. Vor diesem Hintergrund hat der Plattform-Anbieter Cloudera die Lösung „Cloudera Anywhere Cloud“ vorgestellt. Die Plattform zielt darauf ab, hybride Daten- und KI-Anwendungen über Multi-Cloud- sowie On-Premises-Umgebungen hinweg bereitzustellen und zu verwalten.
Ein zentrales Merkmal der Cloudera Anywhere Cloud ist die Entkoppelung von Datenverarbeitung und Speicherort. Entwickler- und Datenteams können eigenständige Dienste in öffentlichen Clouds, privaten Rechenzentren oder eigenen Infrastrukturen ausführen, ohne sensible Daten verschieben oder kopieren zu müssen. „Unternehmens-KI hat das reine Public-Cloud-Modell längst hinter sich gelassen“, erklärt Leo Brunnick, Chief Product Officer bei Cloudera. Ziel der Architektur sei es, Unternehmen Flexibilität bei der Wahl der Ausführungsumgebung zu bieten, ohne die Kontrolle über geistiges Eigentum, Datenkontrolle und Kosten zu verlieren.
Zur Beschleunigung operativer Abläufe integriert die Plattform einen agentenbasierten Copiloten. Dieser setzt Freitext-Anweisungen in automatisierte Daten-Workflows und Management-Prozesse um. Ergänzt wird dies durch offene Standards wie Apache Iceberg sowie den Polaris Catalog, um Analysen ohne Herstellerbindung einzubinden. Zudem lassen sich zertifizierte Engines wie Spark, Kafka oder Trino nutzen. In der Praxis setzen Unternehmen wie ADMIRAL Technologies, ExxonMobil, IQVIA, IXEN.ai und Mastercard die Plattform als Design-Partner ein.
Mit dem Ansatz adressiert die Lösung den wachsenden Markt für autonome und agentenbasierte KI-Systeme in verteilten Unternehmensnetzwerken. Die konsistente Governance und Flexibilität ermöglichen eine effiziente Skalierung von Daten-Projekten.

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
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