Mit dem Ausbau der Aurora Superintelligence Platform, der Integration von Sevco Security und einem dedizierten MSP-Team setzt Arctic Wolf seine Wachstumsstrategie im DACH-Raum fort.
Der KI-gestützte Cybersicherheitsanbieter Arctic Wolf bedient im deutschsprachigen Raum jetzt schon 1.000 Kunden. Das Unternehmen erweitert seit 2021 seine Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz und beschäftigt nach eigenen Angaben mittlerweile knapp 200 Mitarbeitende in Deutschland; für die Schweiz und Österreich ist ein weiterer Teamausbau geplant. Arctic Wolf betreibt zudem ein Security Operations Center in Frankfurt am Main, von dem aus Kunden in der Region betreut werden.
„Bei Arctic Wolf sorgt KI für schnellere und effizientere Sicherheitsabläufe, wobei die menschlichen Fachkräfte mit ihrer Expertise stets die Kontrolle behalten“, erläutert Maik Höhne, Director Channel Sales DACH & Nordics bei Arctic Wolf. „Das Security-Operations-Team behält ein hohes Maß an Transparenz und Kontrolle, und unser Fokus liegt weiterhin auf der engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern und der persönlichen Beratung unserer Kunden durch unser Concierge Security Team. Gerade im DACH-Markt, in dem Kontrolle, Transparenz und Verlässlichkeit eine besonders große Rolle spielen, setzt Arctic Wolf damit bewusst auf ein Modell, in dem Technologie und menschliche Expertise Hand in Hand gehen.“
Im Mittelpunkt der aktuellen Unternehmensstrategie steht der Ausbau der Aurora Superintelligence Platform, die Arctic Wolf als Basis eines nach eigenen Angaben größten kommerziellen Agentic SOC bezeichnet. Laut Maik Höhne soll Künstliche Intelligenz dabei menschliche Entscheidungsprozesse unterstützen statt sie zu ersetzen; Sicherheitsteams sollen die Kontrolle über Abläufe behalten. Diese Positionierung richte sich insbesondere an den DACH-Markt, in dem Transparenz und Verlässlichkeit eine wichtige Rolle spielten.
Tim Berndt, Vice President Sales DACH bei Arctic Wolf, mitteilt, führt den Erfolg bei den Kunden auf die 14-jährige Unternehmensgeschichte sowie auf den engen Kontakt zu Partnern und Kunden zurück. Im Channel-Geschäft arbeitet Arctic Wolf mit mehreren großen Systemhäusern in der Region zusammen und sucht nach eigener Aussage weiterhin neue Partnerschaften. So steht in der Region nun ein dediziertes MSP-Team zur Verfügung, das Managed Service Providern zusätzliche Unterstützung im Go-to-Market bietet und zugleich neue Wege eröffnet, auch kleinere Kunden adressieren zu können.
Im Rahmen der Plattform-Weiterentwicklung übernahm Arctic Wolf jüngst den Exposure-Assessment-Anbieter Sevco Security. Die Integration von Asset Intelligence und Exposure Assessment soll Kunden ermöglichen, Schwachstellen in hybriden Umgebungen fortlaufend zu identifizieren. Die Plattform umfasst nach Unternehmensangaben mittlerweile mehr als 250 Integrationen.
Zur Vertiefung des Partnergeschäfts hat Arctic Wolf zudem ein dediziertes Team für Managed Service Provider eingerichtet, das MSPs im Go-to-Market unterstützen und den Zugang zu kleineren Kunden erleichtern soll. Im Bereich Incident Response erweitert das Unternehmen sein Angebot um den Ansatz Incident Response 360, der Organisationen entlang des gesamten Incident-Response-Lebenszyklus begleiten soll.
Im Zuge der diesjährigen Roadshow AI Unlocked tauschte sich Arctic Wolf nach eigenen Angaben mit rund 300 Teilnehmenden in mehreren Städten der Region über praktische Fragen zum Einsatz von KI in Security Operations aus. Das Unternehmen gibt zudem einen aktuellen Net Promoter Score von 70,10 an.
Laut dem aktuellen Threat Report von Arctic Wolf bleiben Unternehmen weiterhin zahlreichen Cyberangriffen ausgesetzt, mit steigender Tendenz bei Datenexfiltration, Ransomware und Angriffen über Remote-Zugänge. Im Peer Insights Customers‘ Choice 2026 von Gartner für Managed Detection and Response wurde Arctic Wolf auf Basis von 241 Kundenbewertungen mit 4,9 von 5,0 Punkten und einer Weiterempfehlungsrate von 99 Prozent bewertet. Die Auszeichnung sowie der angegebene Net Promoter Score werden vom Unternehmen als Indikatoren für die Marktposition im Bereich Managed Detection and Response angeführt.

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
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