Branchenveteran Douglas Gourlay will als neuer CEO des Storage Anbieters Qumulo Akzente setzen und Kerzen anzünden.As Qumulo’s new CEO, Douglas Gourlay wants to set the tone and light the candles.
Douglas Gourlay ist seit kurzem der neue CEO von Qumulo. Der ehemalige Airborne Officer bringt Führungserfahrung unter anderem von Arista Networks und Cisco mit.

Qumulo hat Douglas Gourlay zum President und Chief Executive Officer ernannt. Gourlay wird auch dem Verwaltungsrat von Qumulo beitreten.

„Qumulo ermöglicht es Unternehmen, Innovation und Wachstum voranzutreiben, indem sie das Potenzial ihrer riesigen Datenbestände freisetzen. Doug hat dazu beigetragen, Arista Networks von einem Start-up zu einem Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 100 Milliarden US-Dollar zu machen. Damit ist er die ideale Besetzung, um die nächste Expansionsphase von Qumulo zu leiten“, sagt Matt McIlwain, Managing Director bei der Madrona Venture Group und seit 2014 Mitglied des Qumulo-Vorstands.

„Ich freue mich sehr, zu Qumulo zu kommen. Die Kombination aus einer großartigen Unternehmenskultur und einem großartigen Team, innovativer On-Premise- und Cloud-Software, den Möglichkeiten der angewandten KI und der Vision von Scale Anywhere® hat mich hierher geführt. Ich freue mich darauf, unsere einzigartige Vision und Strategie für unsere Kunden, Partner und den Channel umzusetzen“, so Gourlay. „Um Amerikas ersten Astronauten kurz vor dem Start zu zitieren: ‚Let’s light this candle!

„Wir freuen uns sehr, dass Doug auf unseren jüngsten Erfolgen aufbauen und die nächste Wachstumsphase von Qumulo leiten wird. Seine erfolgreiche Karriere, seine Vision und seine Leidenschaft für den Kundenerfolg machen ihn zum idealen Kandidaten für die Leitung von Qumulo“, sagte Samir Menon, Director bei BlackRock, Qumulo-Investor und Mitglied des Qumulo Board of Directors.

Gourlay ist seit 25 Jahren in der Branche tätig und war zuletzt Vice President und General Manager of Software bei Arista Networks. Gourlay kam 2009 zu Arista und hatte verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Produkt, Systemtechnik, Marketing und Vertrieb inne, die dazu beitrugen, Arista zu einem führenden Unternehmen im Bereich Cloud Networking zu machen.

Hier ist sein erster Blog:

1961 saß Alan Shepard in einer winzigen Kapsel und sollte der erste Amerikaner im Weltraum werden. In einem der berühmtesten Sätze dieser Ära sagte er: „Ich bin viel cooler als ihr, warum löst ihr nicht euer kleines Problem und lasst uns diese Kerze anzünden“ – womit er meinte, den Schalter umzulegen und die Triebwerke dieses 78.000 Pfund schweren Feuerwerkskörpers unter meinem Heck zu zünden und zu hoffen, dass alles nach Plan läuft. Oder kurz gesagt: „Los geht’s, ich schaffe es“.

Heute bin ich Qumulo beigetreten und die häufigste Frage, die mir gestellt wurde, war: „Warum? Die zweithäufigste Frage war: „Also, Doug, was wirst du diesmal bauen?“

Lassen Sie mich beide Fragen nacheinander beantworten…

Erstens: Ich habe meine Zeit bei Arista sehr genossen. Ich hatte das Glück, mit hervorragenden Fachleuten zusammenzuarbeiten, die die Messlatte für Qualität, Kundenerfolg und Kundennähe sehr hoch gelegt haben. Meine Zeit bei Arista hat meine Erwartungen, wie man ein gutes Produkt entwickelt, auf den Kopf gestellt. Ich lernte auch, wie wichtig es ist, Marktschwankungen zu erkennen, kapitalsparend zu arbeiten und hervorragende Mitarbeiter einzustellen.

Als ich anfing, mich mit Qumulo zu beschäftigen, sah ich so viele Parallelen, dass es fast beängstigend war. Ein großartiges Team von Mitarbeitern und eine Unternehmenskultur, die wirklich darauf bedacht ist, ihren Kunden hochwertige Funktionen zu bieten. Ein innovatives Entwicklungsteam, dem es wichtiger war, die Dinge richtig zu machen, als es dem Kunden zu überlassen, wie er es herausfindet. Ich sah Innovation im Aufbau vernetzter Kundenerfolgsmodelle und ein Unternehmen mit unglaublichem Potenzial.

Ich habe auch viel Zeit damit verbracht, mir die Marktdynamik und die großen Trends anzusehen und zu prüfen, ob das Unternehmen gut positioniert war, um an den wichtigsten Trends teilzuhaben. Zum Beispiel:

Angewandte KI – Die „KI-Training/Learning-Welle“ war bereits vorbei und wurde von einigen fokussierten Unternehmen gut bedient, die leistungsstarke Objektspeicher entwickelten, die ideal für das KI-Lernen sind. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass es sich um einen begrenzten Markt handelte – wie viele Unternehmen und Organisationen haben die Größe und das Humankapital, um 1.000, wenn nicht gar 100.000 GPUs zu benötigen, um ein Lernmodell für den Handel, die Anzeigenschaltung, das selbstfahrende Auto oder die Wahlbeeinflussung zu erstellen? Ein paar Dutzend, vielleicht 100?

Wie viele Unternehmen verfügen jedoch nicht über das Humankapital, um ihre eigenen Modelle zu erstellen und zu verfeinern, sondern halten die Fähigkeiten eines ausgereiften LLM wie GPT 4o oder des zukünftigen GPT5 für „mehr als gut genug“ und möchten ihre vorhandenen Unternehmensdaten in ein öffentliches oder Open Source KI-Modell integrieren, OHNE dass ihre Daten Teil des Modells werden? Das scheint mir ein viel größerer, umfassenderer und nachhaltigerer Markt zu sein.

Network Attached -> Network Integrated: Vielleicht habe ich mich auch zu sehr an den Begriff „Network Attached Storage“ gewöhnt. Seien wir doch mal ehrlich: „Network Attached“ – Sie haben also einen Ethernet-Stecker eingesteckt? Es steckt SO VIEL MEHR dahinter, ein integrierter Teil eines vernetzten verteilten Systems zu sein! Warum also nicht „Network Integration“ – wo wir diese historischen Silos überwinden, bessere verteilte Systeme aufbauen und Systeme mit Funktionen und Fähigkeiten bauen, die so konzipiert sind, dass sie so zusammenarbeiten, wie wir es uns alle als Praktiker von Anfang an gewünscht haben! Ein einfaches Beispiel: Können wir einem Replikations-Rebuild mit hoher Priorität Vorrang vor einem Routine-Backup einräumen? Im Netzwerk ist das fast unmöglich, wenn alles über Port 443 mit TLS 1.3 läuft.

Durch die Ausdehnung der Vertrauensgrenze vom Netzwerk auf das Speicherziel und die Integration in ein Infrastructure-as-a-Code-Modell wird das Schwierige möglich und das Mögliche zum neuen Standard.

Ich könnte noch tagelang so weitermachen… Ich schaue mir einen bestehenden Markt gerne von der Systemebene aus an und stelle mir die Frage: „Was können wir bauen, das Systembetreiber, Speichertechniker und Infrastrukturmanager begeistert?“ und gleichzeitig Fähigkeiten schafft, die die verteilten Systeme, die wir entwickeln, unweigerlich mit der Bereitstellung von Funktionen und Fähigkeiten verbindet, die direkt auf die Prioritäten des Managements bzw. des Unternehmens, für das wir arbeiten, abgestimmt sind.

Bei der Speicherung geht es nur noch um Daten. Die Datenmengen in den Unternehmen wachsen schneller als das Moore’sche Gesetz sie auf Silizium oder mit erhöhter Flächendichte speichern kann. Künstliche Intelligenz sorgt für ein schnelleres Datenwachstum und einen höheren Datenverbrauch als je zuvor – in den nächsten 4-5 Jahren werden wahrscheinlich mehr Daten erzeugt als in der Geschichte der Menschheit.

Wenn „Software die Welt verschlingt“ und „Daten das neue Öl sind“, dann brauchen diese Daten eine effiziente Raffinerie, eine zuverlässige Speicherung, eine durchdachte Verteilung und einen Verwalter, der nicht nur „pumpt und kippt“, sondern sich die Zeit nimmt, sich auf Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Qualität zu konzentrieren, während er sich mit den höchsten Prioritäten befasst, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind.

Douglas Gourlay was recently named CEO of Qumulo. The former Airborne officer brings management experience from Arista Networks and Cisco, among others.

Qumulo named Douglas Gourlay as president and chief executive officer. Gourlay will also join Qumulo’s board of directors.

„Qumulo enables companies to drive innovation and growth by unlocking the potential of their massive data stores. Doug helped scale Arista Networks from an early stage startup to a company with over $100 billion in market capitalization, making him the ideal person to lead Qumulo’s next phase of expansion,“ said Matt McIlwain, Managing Director at Madrona Venture Group and a Qumulo board member since 2014.

„I am thrilled to be joining Qumulo. The combination of an outstanding culture and team, innovative on-premises and cloud software, the opportunity in applied AI, and the Scale Anywhere® vision drew me here. I look forward to executing on our unique vision and strategy for our customers, partners and channel,“ said Gourlay. „To quote America’s first astronaut just before launch, ‚Let’s light this candle!'“

„We are thrilled to have Doug build on our recent successes and lead the expansion of Qumulo’s next phase of growth. His accomplished career, vision and passion for customer success make him ideally suited to lead Qumulo,“ said Samir Menon, Director at BlackRock, Qumulo investor and Qumulo board member.

A twenty-five year industry veteran, Gourlay previously served as Vice President and General Manager of Software at Arista Networks. Mr. Gourlay joined Arista in 2009 and held various leadership roles in product, systems engineering, marketing and sales, helping to transform Arista into a leader in cloud networking. Prior to Arista, Gourlay held executive positions at Cisco Systems, where he developed several multi-billion dollar product lines. Earlier in his career, Gourlay served as an infantry officer in the United States Army. Gourlay has filed or holds more than seventy patents in systems and networking technologies.

Here is his first blog:

In 1961 Alan Shepard was sitting in a tiny capsule, about to be the first American in space, and of course, there were a series of interminable delays. In one of the more iconic phrases of the era he said, “I’m a hell of a lot cooler than you guys, why don’t you fix your little problem and let’s light this candle” – saying, flip the switch and ignite the thrusters on this 78,000lb/f firework under my tail and let’s hope everything goes according to plan. Or, in short, ‘Let’s go, I got this…’

Today, I joined Qumulo, and the number one question I received was, “Why?” The second-most asked question was, “So Doug, what will you build this time?”

Let me take a moment to address both in turn…

First, I loved my time at Arista. I was fortunate to work with consummate professionals who set a high bar for quality, customer success, and customer intimacy. My time there reset every expectation I ever had about what building a good product looks like. It also taught me the importance of catching market inflections, being capital-efficient, and hiring exceptional people to work with.

When I started looking at Qumulo, I saw so many parallels that it was almost scary. A great team of people and culture that genuinely cared about delivering high-value capabilities to their customers. An innovative engineering team that prioritized ‘doing it right’ over ‘shipping it and letting the customer figure it out.’ I saw innovation in building connected customer success models and a company with incredible potential.

I also spent a lot of time looking at market dynamics, big trends, and seeing if the company was well-positioned to capture and participate in the most meaningful ones. For instance:

Applied AI – the ‘AI Training/Learning’ wave had already passed and was well served by a series of focused companies building high-performance object stores ideal for AI learning. However, it felt to me that this was a bit of a limited market – I mean, how many companies and organizations have the scale and the human capital to demand 1,000s, if not 100s of thousands of GPUs to create a learning model for trading, ad serving, self-driving, or election influence? A few dozen, maybe 100?

However, how many companies don’t have the human capital to build and refine their own models but view the capabilities of a mature LLM like GPT 4o or the future GPT5 as ‘more than good enough’ and want to incorporate their existing enterprise data with a public or open source AI model WITHOUT their data becoming part of the model? This felt like a much larger, more mainstream, and more sustainable market to me.

Network Attached -> Network Integrated: I also, probably too honestly, kept getting bored of hearing ‘network attached storage.’ Let’s be overly transparent for a moment: ‘network attached’ – so you plugged in an Ethernet port? There is SO MUCH MORE to being an integrated part of a networked distributed system! So why not ‘network integration’ – where we cross these historical siloes, build better distributed systems, and build systems with features and capabilities that are designed to work together the way we all, as practitioners, wish they would have from the beginning! A simple example – can we prioritize a high-priority replica rebuild ahead of a routine backup? It’s almost impossible in the network when everything runs over port 443 with TLS 1.3. However, by extending the trust boundary from the network to and through to the storage target and integrating with an infrastructure-as-a-code model, the difficult becomes possible, and the possible becomes the new standard.

I can go on for days… what I love is being able to look at an existing market, with a systems-level-view and ask the question: “What can we build that blows the minds of systems operators, storage engineering, and heads of infrastructure?” and at the same time creates capabilities that inexorably link the distributed systems we are developing with delivering on the features and capabilities that directly map to the executive/business priorities of the organizations we exist to serve.

Storage is now all about Data. The enterprise data set is growing faster than Moore’s Law can absorb on silicon or with increased areal density. AI is fueling faster data growth and more data consumption than we have ever seen before—more data will likely be generated in the next 4-5 years than in the history of mankind.

If ‘Software is Eating the World’ and ‘Data is the New Oil’ then that data needs an efficient refinery, reliable storage, thoughtful distribution, and a steward and caretaker that doesn’t just ‘pump and dump’ but instead takes the time to focus on reliability, durability, and quality while addressing the highest priorities organizations face today.

This is a bit of a teaser of what’s to come, but when you combine a run-anywhere model, a cloud-native implementation, and a global namespace, you can truly look at your data as a material business asset and simply access “Everything, Everywhere, and All At Once”—to paraphrase a pretty wild movie.

“Let’s go, we got this…”

Arne Lehfeldt, Systems Engineer und CTO Ambassador bei Dell Technologies, erklärt im Podcast Security, Storage und Channel Germany mit Carolina Heyder, warum Unternehmen keine Angst vor KI haben sollten.Arne Lehfeldt, Systems Engineer and CTO Ambassador at Dell Technologies, explains why companies shouldn’t be afraid of AI in the Security, Storage and Channel Germany podcast with Carolina Heyder.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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