VirtualBrowser hat die CSPN-Zertifizierung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI erhalten. Die Anerkennung durch das BSI erleichtert den Markteintritt in Deutschland. VirtualBrowser has received CSPN certification from the French cybersecurity authority ANSSI. Recognition by the BSI facilitates market entry in Germany.
Der französische Spezialist für Remote Browser Isolation VirtualBrowser hat die Zertifizierung der ersten Sicherheitsstufe (CSPN) durch die Cybersicherheitsbehörde ANSSI erhalten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erkennt diese Zertifizierung aufgrund eines bilateralen Abkommens an. In Deutschland nutzen bereits Unternehmen wie Helsing und das Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam die Technologie.

VirtualBrowser ist nach Unternehmensangaben die erste Technologie zur Absicherung von Webnavigation, die diese Zertifizierung in Frankreich erhalten hat. Ein unabhängiges, staatlich zugelassenes Prüflabor hat die Lösung auf ihre Robustheit, die Wirksamkeit der Schutzmechanismen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber realistischen Angriffsszenarien untersucht.

Funktionsweise der Technologie

Die Software basiert auf dem Prinzip der Remote Browser Isolation. Dabei erfolgt die Internetnavigation nicht auf dem Endgerät des Nutzers, sondern auf einem Remote-Server – wahlweise in der Cloud oder innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur. Webseiten werden dort ausgeführt und im lokalen Browser lediglich als visueller Stream angezeigt.

Jede Browsersitzung läuft in einer containerisierten Umgebung, die nach der Nutzung automatisch gelöscht wird. Durch die Protokolltrennung zwischen Arbeitsplatz und Server können webbasierte Bedrohungen wie Malware, Ransomware oder Zero-Day-Schwachstellen das Endgerät nicht erreichen.

Einsatzbereiche

Die Technologie richtet sich an Organisationen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen. Zu den abgedeckten Risikobereichen gehören:

  • Phishing- und Smishing-Angriffe
  • Malware- und Ransomware-Infektionen
  • Zero-Day-Angriffe
  • Fingerprinting
  • Zugriff auf nicht kategorisierte oder potenziell riskante Websites
  • Nutzung sicherheitskritischer Webanwendungen wie Videokonferenzlösungen oder LLM-Dienste
  • Zugriff auf Unternehmensressourcen von nicht verwalteten Endgeräten
  • Untersuchungen durch SOC- oder OSINT-Teams auf potenziell infizierten Websites

Marktpositionierung

In Deutschland setzen bereits das KI-Unternehmen Helsing und das Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam die Technologie ein. „Wir adressieren zunehmend Organisationen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen, die belastbare Garantien für die Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit ihrer Cybersicherheitslösungen benötigen“, erklärt Édouard de Rémur, CEO von VirtualBrowser.

Der Ansatz unterscheidet sich von herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen wie restriktiven Zugriffsregeln oder dem Blockieren unbekannter Websites, die häufig Arbeitsabläufe beeinträchtigen. Durch die Isolation der Browsersitzung soll ein uneingeschränkter Internetzugang bei gleichzeitiger Sicherheit ermöglicht werden.

French remote browser isolation specialist VirtualBrowser has received first-level security certification (CSPN) from the cybersecurity agency ANSSI. The German Federal Office for Information Security recognizes this certification on the basis of a bilateral agreement. Companies such as Helsing and the Ernst von Bergmann Clinic in Potsdam are already using the technology in Germany.

According to the company, VirtualBrowser is the first technology for securing web navigation to receive this certification in France. An independent, state-approved testing laboratory has examined the solution for its robustness, the effectiveness of its protective mechanisms, and its resistance to realistic attack scenarios.

How the technology works

The software is based on the principle of remote browser isolation. This means that Internet navigation does not take place on the user’s end device, but on a remote server – either in the cloud or within the company’s own IT infrastructure. Websites are executed there and only displayed as a visual stream in the local browser.

Each browser session runs in a containerized environment that is automatically deleted after use. The separation of protocols between the workstation and the server prevents web-based threats such as malware, ransomware, or zero-day vulnerabilities from reaching the end device.

Areas of application

The technology is aimed at organizations with increased security requirements. The risk areas covered include:

  • Phishing and smishing attacks
  • Malware and ransomware infections
  • Zero-day attacks
  • Fingerprinting
  • Access to uncategorized or potentially risky websites
  • Use of security-critical web applications such as video conferencing solutions or LLM services
  • Access to company resources from unmanaged endpoints
  • Investigations by SOC or OSINT teams on potentially infected websites

Market positioning

In Germany, AI company Helsing and the Ernst von Bergmann Clinic in Potsdam are already using the technology. “We are increasingly addressing organizations with very high security requirements that need robust guarantees for the reliability and resilience of their cybersecurity solutions,” explains Édouard de Rémur, CEO of VirtualBrowser.

The approach differs from conventional security measures such as restrictive access rules or blocking unknown websites, which often interfere with workflows. By isolating the browser session, the aim is to enable unrestricted Internet access while maintaining security.

Markus Fritz, General Manager DACH bei Acronis, erklärt im Podcast Security, Storage und Channel Germany mit Carolina Heyder, warum Unternehmen eine umfassende Cybersicherheit benötigen. Markus Fritz, General Manager DACH at Acronis, explains in the podcast Security, Storage and Channel Germany with Carolina Heyder why companies need comprehensive cyber security.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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