Mit Storage as a service (STaaS) können Kunden Geld sparen in unsicheren Zeiten, indem sie die Speicherstruktur konsolidieren, erklärt Eric Herzog, CMO bei Infinidat.

Storage as a service (STaaS) can help customers save money in uncertain times by consolidating storage, explains Eric Herzog, CMO at Infinidat.

Wirtschaftliche Unsicherheit hat die Branche fest im Griff, und IT-Führungskräfte suchen nach neuen Wegen zur Kostensenkung. Storage ist einer der Bereiche, in denen IT-Teams erhebliche Kosteneinsparungen erzielen können, ohne die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Cyber-Resilienz oder Performance der Anwendungen zu beeinträchtigen. Die Umstellung auf Storage-as-a-Service (STaaS) erlaubt es sogar, Kosten zu senken und die Fähigkeiten der Speicherinfrastruktur zu verbessern. STaaS ist ein Beispiel für ein flexibles, Cloud-ähnliches Nutzungsmodell mit den finanziellen Vorteilen, die sich ergeben, wenn Unternehmen nur die benötigte Speicherkapazität bezahlen.

 

Modellwahl

Ein STaaS-Modell besteht aus einer Kombination: Der Grundbedarf wird über eine Investitionsausgabe (Capital Expenditures (CAPEX)) für eine bestimmte Speicherkapazität vorab bezahlt und eventuelle Bedarfsspitzen von Monat zu Monat, wie von Cloud-Diensten bekannt. Ein anderes STaaS-Modell basiert vollständig auf Betriebsausgaben (Operational Expenditures (OPEX)): „Pay As You Go“ wie bei bekannten Cloud-Diensten. Mal muss ein Unternehmen mehr bezahlen, mal weniger, abhängig davon, ob die Speicherkapazität erhöht oder verringert wird. Unternehmen können das Modell wählen, das am besten zu ihren Anforderungen passt.

 

So nutzen Unternehmen Storage einfach auf andere Weise, sei es durch ein Cloud-ähnliches OPEX-Modell oder ein hybrides CAPEX/OPEX-Modell. Manche Unternehmen möchten möglicherweise immer noch das traditionelle CAPEX-Modell nutzen, aber diese alternativen Modelle bieten ihnen maximale Flexibilität. Tatsächlich können Unternehmen in einem Bereich STaaS verwenden, in einem anderen traditionelles CAPEX und in einem dritten Bereich das Hybridmodell, das CAPEX und OPEX kombiniert.

 

High-end zum Mittelklassepreis

Die Umstellung auf STaaS führt zu erheblichen Kosteneinsparungen. Die Konsolidierung des Speichers reduziert CAPEX und OPEX erheblich. Die Verwaltung von zwei Arrays ist kostengünstiger als beispielsweise die Verwaltung von zehn Arrays. Die gesamte Einsparung von Strom, Kühlung, Platz im Rechenzentrum und IT-Ressourcen führt dank STaaS auch zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten. Darüber hinaus erhalten Unternehmen, die sich normalerweise mit Mittelklasse-Produkten begnügen müssen, High-End-Speicherfunktionen zu einem Mittelklasse-Preis.

 

Nachhaltigkeit

Zudem macht die Konsolidierung das Rechenzentrum umweltfreundlicher. Unternehmen verbrauchen nicht nur weniger Energie durch die Reduzierung des Strom- und Kühlbedarfs, sondern müssen auch weniger Hardware recyceln oder entsorgen, wenn sie ihre älteren Speicher-Arrays ausmustern. Die effizientere Nutzung von Energie, Raum, Beleuchtung und Temperatursensoren – weniger CO2-Ausstoß durch geringeren Stromverbrauch – macht das Rechenzentrum umweltfreundlicher. Einfacher bedeutet umweltfreundlicher, was sich in wirtschaftlichen Einsparungen niederschlägt. Wenn man so will das „Doppelte Ö“: bessere Ökonomie und bessere Ökologie.

 

Volle Leistungsfähigkeit

Darüber hinaus sollten Unternehmen nach wie vor auf 100-prozentige Verfügbarkeit, garantierte Leistung und erstklassigen Service achten. Mit STaaS müssen sie keine Kompromisse eingehen. Sie können Sie immer noch dieselben High-End-Funktionen nutzen wie beim herkömmlichen Kauf eines traditionellen Speichersystems: Benutzerfreundlichkeit, „Set-it-and-forget-it“-Installation und -Wartung, autonome Automatisierung, fortschrittliche Cybersicherheit sowie Flexibilität mit AIOps und DevOps.

 

Jetzt umsteigen

Der Kostendruck ist aktuell besonders hoch. Das bekommen alle Bereiche der IT zu spüren. Gerade die Speicherinfrastruktur betrachten zu viele Verantwortliche noch immer vor allem als reinen Kostenfaktor. Besonders mit dem Umstieg auf ein STaaS-Modell können sie allerdings gerade hier sparen. Insofern ist die Zeit günstig.

Economic uncertainty has a firm grip on the industry, and IT executives are looking for new ways to cut costs. Storage is one of the areas where IT teams can realize significant cost savings without sacrificing application availability, reliability, cyber resilience or performance. In fact, moving to Storage-as-a-Service (STaaS) allows costs to be reduced and storage infrastructure capabilities to be improved. STaaS is an example of a flexible, cloud-like usage model with the financial benefits of companies paying only for the storage capacity they need.

 

Model choice

STaaS model  are a combination: basic needs are paid for upfront via capital expenditures (CAPEX) for a given amount of storage capacity, and any spikes in demand are paid for month-to-month, as is familiar from cloud services. Another STaaS model is based entirely on Operational Expenditures (OPEX): „Pay As You Go“ as with well-known cloud services. Sometimes a company has to pay more, sometimes less, depending on whether storage capacity is increased or decreased. Companies can choose the model that best fits their needs.

 

For example, companies simply use storage in a different way, whether through a cloud-like OPEX model or a hybrid CAPEX/OPEX model. Some companies may still want to use the traditional CAPEX model, but these alternative models offer them maximum flexibility. In fact, companies can use STaaS in one area, traditional CAPEX in another, and the hybrid model that combines CAPEX and OPEX in a third.

 

High-end at a mid-range price

Switching to STaaS results in significant cost savings. Consolidating storage significantly reduces CAPEX and OPEX. Managing two arrays is less expensive than managing ten arrays, for example. The overall savings in power, cooling, data center space and IT resources also results in lower total cost of ownership thanks to STaaS. In addition, organizations that normally have to settle for mid-range products get high-end storage features at a mid-range price.

 

 

Sustainability

In addition, consolidation makes the data center more environmentally friendly. Not only do enterprises use less energy by reducing power and cooling requirements, but they also have less hardware to recycle or dispose of when they retire their older storage arrays. More efficient use of power, space, lighting and temperature sensors – less CO2 emissions through lower power consumption – makes the data center greener. Simpler means greener, which translates into economic savings. The „double Ö“ if you will: better economics and better ecology.

 

Full performance

In addition, companies should still look for 100 percent availability, guaranteed performance and first-class service. With STaaS, they don’t have to compromise. They can still take advantage of the same high-end features they get when they buy a traditional storage system: ease of use, „set-it-and-forget-it“ installation and maintenance, autonomous automation, advanced cybersecurity, and flexibility with AIOps and DevOps.

 

Switch now

Cost pressure is particularly high at the moment. All areas of IT are feeling the effects. Too many managers still regard storage infrastructure as a pure cost factor. However, it is precisely here that they can save, especially by switching to a STaaS model. In this respect, the time is right.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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