| Die Fritz Winter Eisengießerei hat ihre IT-Infrastruktur modernisiert mit einer Kombination aus PRIMERGY-Servern und NetApp-Storage im Pay-per-Use-Modell. | Fritz Winter Eisengießerei (Iron Foundry) has modernized its IT infrastructure with a combination of PRIMERGY servers and NetApp storage in a pay-per-use model. |
| Die Digitalisierung stellt auch traditionelle Industriezweige vor neue Herausforderungen. Die Fritz Winter Eisengießerei aus Stadtallendorf, ein international tätiges Gießereiunternehmen, hat nun seine IT-Infrastruktur umfassend erneuert. Gemeinsam mit Fsas Technologies, einem Unternehmen von Fujitsu, und NetApp wurde eine Lösung implementiert, die auf Flexibilität und Skalierbarkeit ausgelegt ist.
Im Zentrum der neuen Architektur steht das uSCALE-Modell von Fsas Technologies. Dabei werden IT-Ressourcen verbrauchsbasiert abgerechnet – Unternehmen zahlen nur für die tatsächlich genutzten Kapazitäten. Die technische Basis bilden PRIMERGY RX2540 M7 Server sowie NetApp AFF C-250 Storage-Systeme, die in einem MetroCluster-Aufbau über zwei Rechenzentren hinweg betrieben werden. Hochverfügbarkeit als Kernkriterium Für einen Produktionsbetrieb wie Fritz Winter sind Ausfallzeiten ein kritischer Faktor. Der MetroCluster-Aufbau stellt sicher, dass Daten synchron an zwei Standorten vorgehalten werden. Fällt ein Rechenzentrum aus, übernimmt das andere ohne Unterbrechung. Diese Architektur ermöglicht eine 24/7-Verfügbarkeit der IT-Services und minimiert Risiken für die Geschäftsprozesse. Die Verwaltung der verteilten Infrastruktur erfolgt über den Fsas Infrastruktur Manager (ISM), der eine zentrale Steuerung beider Rechenzentren ermöglicht. Ergänzend kommt NetApp BlueXP zum Einsatz, eine Plattform für das Management der Dateninfrastruktur mit Funktionen im Bereich künstlicher Intelligenz für IT-Operationen. Kostentransparenz durch verbrauchsbasierte Abrechnung Das Pay-per-Use-Modell unterscheidet sich von herkömmlichen IT-Investitionen durch seine Flexibilität. Statt hohe Anfangskosten für Hardware zu tragen, die möglicherweise über Jahre nicht voll ausgelastet ist, zahlt Fritz Winter nur für die genutzten Ressourcen. Das Modell beinhaltet eine Pufferkapazität für Lastspitzen und ermöglicht eine bidirektionale Skalierung – Kapazitäten können sowohl erweitert als auch reduziert werden. „Die Gießereiindustrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen“, erklärt Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Germany bei Fsas Technologies. „Steigende Anforderungen an Effizienz, Qualität und Datennutzung machen eine moderne, digitale Infrastruktur unverzichtbar.“ Migration ohne Betriebsunterbrechungen Die Umstellung erfolgte ohne Ausfallzeiten. Das IT-Team von Fritz Winter arbeitete eng mit den Spezialisten von Fsas Technologies und NetApp zusammen. Vor der Implementierung konnte die Lösung im Democenter von Fsas Technologies in Frankfurt getestet werden. Die Entscheidung beruhte auf einer Bewertung verschiedener Faktoren, darunter Finanzierung, Sicherheitskonzepte, technische Flexibilität und Service-Unterstützung. Die neue Infrastruktur versetzt Fritz Winter in die Lage, auf wachsende Datenmengen zu reagieren und diese für Analysen und Entscheidungsprozesse zu nutzen. Gerade in der Fertigungsindustrie, wo Produktionsdaten in Echtzeit verarbeitet werden müssen, ist eine leistungsfähige IT-Basis entscheidend. Strategische Bedeutung von Datenmanagement Die Modernisierung zeigt einen Trend in der Industrie: Daten werden zunehmend als strategische Ressource betrachtet. Die Kombination aus leistungsfähiger Hardware und intelligentem Storage-Management ermöglicht es Unternehmen, das wachsende Datenvolumen nicht nur zu bewältigen, sondern es für geschäftskritische Entscheidungen einzusetzen. Für Fritz Winter bedeutet die neue Lösung eine Grundlage, auf der weitere Digitalisierungsschritte aufbauen können. Die Infrastruktur ist darauf ausgelegt, mit künftigen Anforderungen zu wachsen – sei es durch zusätzliche Anwendungen, erweiterte Datenanalysen oder neue digitale Services. |
Digitalization is also presenting traditional industries with new challenges. Fritz Winter Eisengießerei, an internationally active foundry company based in Stadtallendorf, Germany, has now completely revamped its IT infrastructure. Together with Fsas Technologies, a Fujitsu company, and NetApp, a solution has been implemented that is designed for flexibility and scalability.
At the heart of the new architecture is the uSCALE model from Fsas Technologies. IT resources are billed on a consumption basis – companies only pay for the capacity they actually use. The technical basis is provided by PRIMERGY RX2540 M7 servers and NetApp AFF C-250 storage systems, which are operated in a MetroCluster configuration across two data centers. High availability as a core criterion For a production company like Fritz Winter, downtime is a critical factor. The MetroCluster setup ensures that data is kept synchronized at two locations. If one data center fails, the other takes over without interruption. This architecture enables 24/7 availability of IT services and minimizes risks to business processes. The distributed infrastructure is managed via the Fsas Infrastructure Manager (ISM), which enables central control of both data centers. NetApp BlueXP, a platform for managing the data infrastructure with artificial intelligence functions for IT operations, is also used. Cost transparency through consumption-based billing The pay-per-use model differs from conventional IT investments in its flexibility. Instead of incurring high initial costs for hardware that may not be fully utilized for years, Fritz Winter only pays for the resources it uses. The model includes buffer capacity for peak loads and enables bidirectional scaling—capacities can be both expanded and reduced. “The foundry industry is facing profound changes,” explains Santosh Wadwa, Vice President and Head of Platform Business Germany at Fsas Technologies. “Increasing demands on efficiency, quality, and data usage make a modern, digital infrastructure indispensable.” Migration without operational interruptions The transition took place without any downtime. The IT team at Fritz Winter worked closely with specialists from Fsas Technologies and NetApp. Prior to implementation, the solution was tested at the Fsas Technologies demo center in Frankfurt. The decision was based on an evaluation of various factors, including financing, security concepts, technical flexibility, and service support. The new infrastructure enables Fritz Winter to respond to growing data volumes and use them for analysis and decision-making processes. A powerful IT base is crucial, especially in the manufacturing industry, where production data must be processed in real time. Strategic importance of data management The modernization reflects a trend in the industry: data is increasingly seen as a strategic resource. The combination of powerful hardware and intelligent storage management enables companies not only to cope with growing data volumes, but also to use them for business-critical decisions. For Fritz Winter, the new solution provides a foundation on which further digitalization steps can be built. The infrastructure is designed to grow with future requirements – whether through additional applications, expanded data analysis, or new digital services. |

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM.
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