Freshworks erweitert Freshservice um native ITAM-Funktionen: Kontinuierliche Discovery, Abhängigkeitsvisualisierung und KI-gestützte Automatisierung liefern IT-Teams zuverlässige Infrastrukturdaten – als Grundlage für schnellere Incident-Bearbeitung, fundierte Change-Entscheidungen und effizientes Lizenzmanagement.

Fragmentierte Infrastrukturdaten bremsen KI-Initiativen aus. Freshservice schließt diese Lücke mit integriertem IT-Asset-Management, das Discovery, Servicezusammenhänge und operative Transparenz in einer Plattform vereint.

Freshworks Inc. (NASDAQ: FRSH) hat das neue IT Asset Management (ITAM) für Freshservice vorgestellt. Durch die Integration kontinuierlicher Infrastruktur-Erkennung und Abhängigkeitsanalyse direkt in Freshservice und die Kombination mit IT Service Management (ITSM) und IT Operations Management (ITOM) erhalten Unternehmen eine KI-gestützte Service-Operations-Plattform. Teams können damit Daten und Workflows vereinheitlichen, Serviceauswirkungen ganzheitlich bewerten und Lösungszeiten verkürzen.

Während Unternehmen ihre Investitionen in Automatisierung und KI ausgeweitet haben, bleiben die zugrunde liegenden Infrastrukturdaten über voneinander getrennte Tools und Prozesse fragmentiert. Teams haben häufig mit isolierten Systemen zu kämpfen, in denen Discovery-Tools und Configuration Management Databases (CMDBs) in separaten Silos betrieben werden. Datenqualität ist zu einer entscheidenden Voraussetzung geworden, um KI in Service-Workflows zuverlässig und präzise einsetzen zu können.

Anstatt mehrere Tools miteinander zu verknüpfen und darauf zu hoffen, dass die Daten korrekt und konsistent bleiben, geht Freshservice ITAM über traditionelle ITAM-Lösungen hinaus, indem es automatisierte Erkennung über die gesamte hybride IT-Umgebung hinweg ermöglicht. Die erweiterte Lösung bildet kontinuierlich die komplexen Beziehungen zwischen Hardwaresystemen, Cloud-Ressourcen und den von ihnen unterstützten Geschäftsanwendungen ab. Das liefert eine hochintegre Datenbasis, die für den sinnvollen Einsatz von KI unerlässlich ist und es ermöglicht, operative Erkenntnisse direkt in Service-Workflows einfließen zu lassen. Probleme werden damit gelöst, bevor sie sich auf den Geschäftsbetrieb auswirken.

Die erweiterten Vorteile von Freshservice ITAM umfassen:

  • Kontinuierliche Discovery statt statischer Inventarisierung: Statt traditioneller Bestandsverwaltung und manueller Listen erfasst ein modernes System kontinuierlich alle IT-Umgebungen – Cloud, hybrid und lokal. Die hochintegre CMDB dokumentiert IT-Assets und liefert zuverlässige Daten über die gesamte IT-Landschaft, die auch KI-gestützte Automatisierung ermöglichen.
  • Schnellere Incident-Bearbeitung durch transparente Abhängigkeiten: Übersichtliche Darstellungen zeigen, wie Server und Cloud-Ressourcen zusammenhängen und Geschäftsprozesse unterstützen. Mit FireHydrant lassen sich bei Störungen betroffene Systeme und Services schneller erkennen, wodurch Probleme zügiger behoben werden können.
  • Weniger Risiken durch vorausschauende Impact-Analyse: Bereits vor Updates wird durch die Visualisierung von Abhängigkeiten sichtbar, welche Services betroffen sein könnten. So lassen sich Updates besser planen und durchführen, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
  • Mehr Sicherheit durch Erkennung von Abweichungen der Konfiguration: Kontinuierliche Transparenz und Übersicht helfen Teams, unautorisierte Änderungen und potentielle Compliance-Lücken frühzeitig zu erkennen.
  • Kosten sparen durch besseres Lizenzmanagement: Durch den Vergleich von gekauften und tatsächlich genutzten Lizenzen im Software Asset Management (SAM) werden ungenutzte Ressourcen sichtbar. So können Lizenzen wiederverwendet und Ausgaben reduziert werden.
  • Mehr Transparenz und bessere Governance im IT-Asset-Management: Ein konsistentes und vollständiges Abbild der gesamten Infrastruktur unterstützt die Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Vorgaben und stellt sicher, dass alle Assets vor Audits oder Sicherheitsvorfällen vollständig erfasst sind.

„Automatisierung allein wird die Komplexität in der heutigen IT-Landschaft nicht lösen. Ohne verlässliche Transparenz in die Infrastruktur bleibt ein Risiko“, sagt Srini Raghavan, Chief Product Officer bei Freshworks. „Wenn Infrastrukturdaten unvollständig, veraltet oder nicht mit Service-Workflows verknüpft sind, kann KI Auswirkungen nicht zuverlässig bewerten oder präzise Handlungsempfehlungen geben. Indem wir tiefgehende Discovery und Abhängigkeitszuordnung nativ in Freshservice integriert haben, definieren wir ITAM neu – mit umfassender Transparenz über die gesamte Infrastruktur und operativer Intelligenz, um Service-Workflows im großen Maßstab zu steuern.“

Nachweisbare Wirkung

Globale Kunden wie New Balance nutzen bereits vereinheitlichte Service- und Infrastrukturprozesse, um ihre Transformation voranzutreiben. „Wir wollten eine zentrale, verlässliche Datenquelle für all unsere inventarisierten Assets schaffen und gleichzeitig Transparenz und vollständige Sichtbarkeit über alles erhalten, was in unserem Netzwerk existiert – insbesondere für Zwecke des Change Managements”, sagt Markus Gaulke, Platform Manager bei New Balance. „So können wir genau nachvollziehen, wovon diese Business-Services abhängen.”

Die neu definierten ITAM-Funktionen von Freshservice vereinen Discovery, Servicekontext und operative Transparenz in einer zentralen Plattform. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.freshworks.com/freshservice/itam/

 

 

 

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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