| Die InfoScale Plattform bewältigt Herausforderungen mit Ausfallzeiten in Unternehmen durch Echtzeit-Ausfallsicherheit in hybriden Umgebungen, wie auf der IT Press Tour gezeigt wurde. | InfoScale platform addresses enterprise downtime challenges with real-time resilience across hybrid environments as shown on IT Press Tour. |
| Der Druck auf den IT-Betrieb in Unternehmen nimmt zu, da die Kosten für Anwendungsausfälle steigen und Cyber-Bedrohungen zunehmen. InfoScale, das im Dezember 2025 von der Cloud Software Group übernommen wurde, positioniert seine Plattform als Lösung für diese Herausforderungen durch Echtzeit-Ausfallsicherheit in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen.
Das Unternehmen bedient über 1.700 Unternehmenskunden in 52 Ländern, darunter große Akteure aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Gesundheitswesen und Energie. Laut Unternehmensangaben hat die Plattform eine Reduzierung der Ausfallzeiten bei ihren Kunden um 98 Prozent erreicht. Das Problem der Ausfallzeiten Unternehmen verwalten heute durchschnittlich 1.061 Anwendungen, von denen die Hälfte als geschäftskritisch eingestuft wird. Branchenangaben zufolge erleben 59 Prozent der Fortune-500-Unternehmen wöchentlich etwa 1,6 Stunden ungeplante Ausfallzeiten, was insgesamt mehr als 83 Stunden pro Jahr entspricht. Für Finanzdienstleistungsunternehmen können Ausfallzeiten geschäftskritischer Anwendungen 6,48 Millionen US-Dollar pro Stunde oder 163 Millionen US-Dollar pro 24-Stunden-Zeitraum kosten, ohne Berücksichtigung von Bußgeldern. Dreißig Prozent der Cloud-Ausfälle dauern länger als 24 Stunden. Die Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff dauert durchschnittlich 24 Tage. Da 96 Prozent der Cybervorfälle zumindest teilweise erfolgreich sind, müssen Unternehmen Sicherheitsverletzungen als unvermeidlich und nicht als theoretisches Risiko betrachten. Der regulatorische Druck nimmt zu Der Digital Operational Resilience Act (DORA) der EU, der im Januar 2025 in Kraft trat, schreibt Resilienzstandards für Finanzdienstleistungsunternehmen vor. Die Nichteinhaltung führt zu finanziellen Strafen, was die Dringlichkeit von Resilienzinitiativen erhöht. Technischer Ansatz Die Plattform von InfoScale läuft auf VMware vSphere, Kubernetes, Cloud-Infrastrukturen und physischen Systemen und sorgt für Resilienz auf Anwendungs-, Datenbank-, Speicher-, Rechen- und Netzwerkebene. Zu den Funktionen gehören anwendungskonsistente Snapshots, Datenreplikation über heterogene Speicher hinweg, automatisiertes Failover und die Koordination der Notfallwiederherstellung. Die Plattform lässt sich über Überwachungsagenten, die Wiederherstellungsmaßnahmen koordinieren, in über 1.000 Unternehmensanwendungen integrieren. Das Unternehmen betont seine Speicherabstraktionsschicht, die Datenmobilität über verschiedene Speicherplattformen und Cloud-Anbieter hinweg ermöglicht. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, Resilienzrichtlinien unabhängig von der zugrunde liegenden Infrastruktur zu implementieren. Operative Herausforderungen Herkömmliche Resilienzansätze schaffen operative Blindspots in Tausenden von miteinander verbundenen Systemen. Die Überwachung von InfoScale bietet Transparenz über Abhängigkeiten und potenzielle Fehlerquellen. Die meisten Ausfallzeiten sind eher auf Routinevorgänge wie Patching, Skalierung und Upgrades zurückzuführen als auf katastrophale Ausfälle. Die Automatisierung von Reaktionen auf häufige Szenarien reduziert menschliche Fehler und beschleunigt die Wiederherstellung. Die Ausfallsicherheit der Infrastruktur allein reicht nicht aus. Schutz-, Verfügbarkeits- und Wiederherstellungsfunktionen arbeiten oft isoliert voneinander. InfoScale koordiniert diese Funktionen auf Anwendungsebene, um sicherzustellen, dass die Daten über alle Umgebungen hinweg zugänglich bleiben. KI und zukünftige Entwicklungen Das Unternehmen skizzierte KI-gestützte Funktionen für zukünftige Versionen: prädiktive Analysen zur Vorhersage von Infrastrukturausfällen, intelligente Workload-Optimierung auf Basis gelernter I/O-Muster und automatisierter Schutz vor Bedrohungen mit Anomalieerkennung. Für KI-Workloads verspricht InfoScale Wiederherstellungszeiten von weniger als einer Minute für containerisierte Anwendungen und Zero Recovery Point Objectives für synchron replizierte KI-Datenspeicher. Marktposition Tom Krause, CEO der Cloud Software Group, erklärte, dass InfoScale „unübertroffene Datenresilienz für die anspruchsvollsten Unternehmen der Welt bietet” mit einer Verfügbarkeitsgarantie von 99,999 Prozent über hybride Multi-Cloud-Umgebungen hinweg. Die Plattform konkurriert in einem Markt, in dem sich die Anforderungen an die Resilienz ständig weiterentwickeln. Da Unternehmen zunehmend containerisierte Workloads, Edge-Computing und verteilte Architekturen einsetzen, wird es immer komplexer, die Verfügbarkeit von Anwendungen über verschiedene Umgebungen hinweg sicherzustellen. Der Kundenstamm von InfoScale deutet auf eine Marktakzeptanz bei großen Unternehmen mit kritischen Infrastrukturanforderungen hin. Ob sich der integrierte Ansatz für Ausfallsicherheit als ausreichend erweist, wenn Unternehmen die Einführung von KI, eskalierende Cyber-Bedrohungen und wachsende regulatorische Anforderungen bewältigen müssen, bleibt abzuwarten. |
Enterprise IT operations face mounting pressure as application downtime costs escalate and cyber threats proliferate. InfoScale, acquired by Cloud Software Group in December 2025, positions its platform as a solution to these challenges through real-time resilience capabilities spanning hybrid and multi-cloud environments.
The company serves over 1,700 enterprise customers across 52 countries, including major players in financial services, telecommunications, healthcare, and energy sectors. According to the company, the platform has achieved a 98 percent reduction in downtime incidents among its customer base. The Downtime Problem Enterprise organizations now manage an average of 1,061 applications, with half classified as mission-critical. Industry data indicates that 59 percent of Fortune 500 companies experience approximately 1.6 hours of unplanned downtime weekly, totaling more than 83 hours annually. For financial services firms, mission-critical application downtime can cost $6.48 million per hour, or $163 million per 24-hour period, excluding regulatory fines. Thirty percent of cloud outages extend beyond 24 hours. Ransomware recovery requires an average of 24 days. With 96 percent of cyber incidents achieving at least partial success, organizations must plan for breaches as inevitable rather than theoretical. Regulatory Pressure Intensifies The EU’s Digital Operational Resilience Act (DORA), effective January 2025, mandates resilience standards for financial services organizations. Non-compliance results in financial penalties, adding urgency to resilience initiatives. Technical Approach InfoScale’s platform operates across VMware vSphere, Kubernetes, cloud infrastructure, and physical systems, addressing resilience at application, database, storage, compute, and network levels. Capabilities include application-consistent snapshots, data replication across heterogeneous storage, automated failover, and disaster recovery orchestration. The platform integrates with over 1,000 enterprise applications through monitoring agents that coordinate recovery actions. The company emphasizes its storage abstraction layer, which enables data mobility across different storage platforms and cloud providers. This approach allows organizations to implement resilience policies independent of underlying infrastructure choices. Operational Challenges Addressed Traditional resilience approaches create operational blind spots across thousands of interconnected systems. InfoScale’s monitoring provides visibility into dependencies and potential failure points. Most downtime stems from routine operations—patching, scaling, upgrades—rather than catastrophic failures. Automating responses to common scenarios reduces human error and accelerates recovery. Infrastructure resilience alone proves insufficient. Protection, availability, and recovery functions often operate in silos. InfoScale coordinates these functions at the application level to ensure data remains accessible across environments. AI and Future Developments The company outlined AI-enhanced capabilities for future releases: predictive analytics for infrastructure failure forecasting, intelligent workload optimization based on learned I/O patterns, and automated threat protection with anomaly detection. For AI workloads, InfoScale claims sub-minute recovery times for containerized applications and zero recovery point objectives for synchronously replicated AI data stores. Market Position Cloud Software Group CEO Tom Krause stated that InfoScale „provides unmatched data resiliency for the world’s most demanding enterprises“ with 99.999 percent uptime guarantees spanning hybrid multi-cloud environments. The platform competes in a market where resilience requirements continue to evolve. As organizations adopt containerized workloads, edge computing, and distributed architectures, ensuring application availability across diverse environments becomes increasingly complex. InfoScale’s customer base suggests market acceptance among large enterprises with critical infrastructure requirements. Whether its integrated approach to resilience proves sufficient as organizations navigate AI adoption, escalating cyber threats, and expanding regulatory requirements remains to be determined. |

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM.
Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de