| Die Infoblox Universal DDI Suite bewältigt die Komplexität von Unternehmensnetzwerken, die durch die Einführung von KI und Multi-Cloud-Bereitstellungen entsteht, durch eine einheitliche DNS-Steuerung. | Infoblox Universal DDI Suite addresses enterprise network complexity from AI adoption and multi-cloud deployments through unified DNS control. |
| Die Einführung generativer KI und Multi-Cloud-Infrastrukturen stellt die Netzwerkteams von Unternehmen vor operative Herausforderungen. Unternehmen sind mit häufigeren Verbindungsausfällen, längeren Wiederherstellungszeiten und einer geringeren Transparenz ihrer verteilten Systeme konfrontiert. Laut einer Analyse von Moor Insights & Strategy aus dem November 2025 tragen fragmentierte DNS-basierte Bereitstellungen zu diesen Problemen bei und vergrößern gleichzeitig die Angriffsfläche.
Die 2024 eingeführte Universal DDI Product Suite von Infoblox versucht, diese Herausforderungen durch einen einheitlichen Ansatz für DNS- (Domain Name System), DHCP- (Dynamic Host Configuration Protocol) und IPAM- (IP Address Management) Dienste zu bewältigen. Die Plattform zielt auf die betrieblichen Reibungsverluste ab, die entstehen, wenn Unternehmen diese Dienste einzeln über mehrere Cloud-Anbieter hinweg bereitstellen. Integrationsansatz Die Produktsuite besteht aus drei Komponenten: Universal DDI Management, Universal Asset Insights und NIOS-X-Lösungen, die in physischen, virtuellen und As-a-Service-Konfigurationen verfügbar sind. Zu den jüngsten Verbesserungen gehören die Integration mit den lokalen DNS/DHCP-Diensten von Microsoft, externe DNS-Verwaltungsfunktionen mit Cloudflare und Akamai sowie Funktionen zum Schutz der Infrastruktur, die DDoS- und DNS-Angriffe abwehren sollen. Die Microsoft-Integration ermöglicht ein hybrides Cloud-basiertes Netzwerkmanagement, sodass Unternehmen Flexibilität bei ihren Migrationsstrategien bewahren oder Microsoft-Tools parallel zu Infoblox-Diensten einsetzen können. Die externen DNS-Verwaltungsfunktionen zielen darauf ab, eine einheitliche Transparenz und Kontrolle über alle DNS-Instanzen hinweg zu bieten und damit die Verfügbarkeitsanforderungen für Websites, Anwendungen, E-Mail-Systeme und API-Aufrufe zu erfüllen. Überlegungen zur KI-Infrastruktur Die Plattform umfasst eine von Infoblox als KI-fähig bezeichnete Grundlage, die für die Unterstützung großer Sprachmodell-Trainings- und Produktions-Workloads ausgelegt ist. Damit werden die spezifischen Netzwerkanforderungen von KI-Anwendungen erfüllt, die sich in Bezug auf Umfang und Konsistenz von herkömmlichen Unternehmens-Workloads unterscheiden. Der Analyse zufolge betrachten Unternehmen den Einsatz moderner KI als Wettbewerbsvorteil, doch die Technologie stellt Netzwerkbetriebsteams vor neue Herausforderungen. Die verteilte Natur von KI-Workloads über Multi-Cloud- und Edge-Umgebungen erfordert DDI-Dienste, die Transparenz und Kontrolle gewährleisten und gleichzeitig hohe Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen. Anpassung des Sicherheitsrahmens Das National Institute of Standards and Technology hat DNS als Eckpfeiler für Cybersicherheits-Frameworks in Unternehmen empfohlen. Die NIST-Richtlinien betonen die Trennung von DNS/DHCP-Diensten von Identitätsdiensten wie Active Directory, ein Ansatz, der mit dem Architekturdesign von Infoblox übereinstimmt. Die DNS-Infrastrukturschutzfunktionen der Plattform zielen auf selbst gehostete Umgebungen ab und implementieren DDoS-Blockierung und Maßnahmen zur Sicherung des Datenverkehrsflusses. Diese Funktionen adressieren die geschäftlichen Auswirkungen mehrtägiger Ausfälle, die sich auf den Umsatz und den Ruf des Unternehmens auswirken können. Marktakzeptanz Infoblox berichtet, dass mehr als 200 neue Kunden die Universal DDI Product Suite innerhalb der ersten 12 Monate nach ihrer Verfügbarkeit eingesetzt haben. Das Unternehmen hat eine tokenbasierte Lizenzierungsstruktur für physische, virtuelle und As-a-Service-Bereitstellungsmodelle implementiert. Die Plattform adressiert mehrere operative Herausforderungen, die in Multi-Cloud-Umgebungen identifiziert wurden: fragmentierte Sichtbarkeit über Bereitstellungen hinweg, spezifische Anforderungen an die operative Kontrolle für jeden Cloud-Anbieter und das Spannungsfeld zwischen Bereitstellungsgeschwindigkeit und Sicherheitskontrolle. Durch die Bereitstellung einer einheitlichen Verwaltungsebene zielt das System darauf ab, die Komplexität zu reduzieren, die entsteht, wenn Unternehmen verschiedene Cloud-Anbieter für spezielle Funktionen oder zur Kostenoptimierung nutzen. Auswirkungen auf den Betrieb Für Netzwerkbetriebsteams gehen die Herausforderungen über die grundlegende Konnektivität hinaus. Hybride KI-Anwendungsfälle, die lokale Infrastruktur mit Cloud-Ressourcen kombinieren, führen zu Sichtbarkeitslücken. Die Analyse zeigt, dass eine schlechte Beobachtbarkeit in Verbindung mit einer wachsenden Angriffsfläche für KI zu längeren Ausfallzeiten führt. Der Universal-DDI-Ansatz konsolidiert Verwaltungsfunktionen, die sonst separate Betriebsprozesse für jede Cloud-Anbieter-Bereitstellung erfordern würden. Diese Konsolidierung wirkt sich auf die Geschwindigkeit der Fehlerbehebung, die Überwachung der Compliance und die Fähigkeit aus, konsistente Sicherheitsrichtlinien über verteilte Infrastrukturen hinweg aufrechtzuerhalten. Die Anforderungen an Unternehmensnetzwerke entwickeln sich weiter, da Unternehmen KI-Workloads in großem Umfang einsetzen. Die Nachfrage nach DDI-Diensten, die Transparenz und Kontrolle über fragmentierte Bereitstellungen hinweg gewährleisten können, spiegelt umfassendere Veränderungen in der Architektur und dem Betrieb verteilter Systeme in Unternehmen wider. Ob ein einheitliches DDI-Management diese Herausforderungen effektiv bewältigen kann, hängt von der kontinuierlichen Weiterentwicklung im Einklang mit den neuen Anforderungen von Unternehmen ab. Wolfgang Huber, Senior Director Regional Sales Central Europe bei Infoblox, hat auf Basis der im Report identifizierten Herausforderungen fünf Handlungsempfehlungen für IT-Verantwortliche:
Fazit „Die Modernisierung von DDI-Architekturen ist laut dem Report von Moor Insights & Strategy kein optionaler Trend, sondern eine strategische Notwendigkeit“, so Wolfgang Huber. „Wer frühzeitig auf integrierte, transparente und automatisierte Netzwerkinfrastrukturen setzt, sichert nicht nur die betriebliche Stabilität, sondern schafft auch eine gute Basis für künftige KI-Anwendungen.“ |
The adoption of generative AI and multi-cloud infrastructure is creating operational challenges for enterprise networking teams. Organizations are experiencing more frequent connectivity outages, extended recovery times, and reduced visibility across their distributed systems. According to a November 2025 analysis by Moor Insights & Strategy, fragmented DNS-based deployments are contributing to these issues while expanding the attack surface.
Infoblox’s Universal DDI Product Suite, launched in 2024, attempts to address these challenges through a unified approach to domain name system (DNS), dynamic host configuration protocol (DHCP), and IP address management (IPAM) services. The platform targets the operational friction created when enterprises deploy these services individually across multiple cloud providers. Integration Approach The product suite consists of three components: Universal DDI Management, Universal Asset Insights, and NIOS-X solutions available in physical, virtual, and as-a-service configurations. Recent enhancements include integrations with Microsoft on-premises DNS/DHCP services, external DNS management capabilities with Cloudflare and Akamai, and infrastructure protection features designed to mitigate DDoS and DNS attacks. The Microsoft integration enables hybrid cloud-based network management, allowing organizations to maintain flexibility in migration strategies or run Microsoft tools alongside Infoblox services. The external DNS management capabilities aim to provide unified visibility and control across DNS instances, addressing availability requirements for websites, applications, email systems, and API calls. AI Infrastructure Considerations The platform includes what Infoblox describes as an AI-ready foundation, architected to support large language model training and production workloads. This addresses the specific networking requirements introduced by AI applications, which differ from traditional enterprise workloads in scale and consistency demands. According to the analysis, enterprises view modern AI deployment as competitive advantage, but the technology introduces new challenges for network operations teams. The distributed nature of AI workloads across multi-cloud and edge environments requires DDI services that can maintain visibility and control while supporting high availability requirements. Security Framework Alignment The National Institute of Standards and Technology has recommended DNS as a cornerstone of enterprise cybersecurity frameworks. NIST guidance emphasizes separating DNS/DHCP services from identity services such as Active Directory, an approach that aligns with Infoblox’s architectural design. The platform’s DNS infrastructure protection capabilities target self-hosted environments, implementing DDoS blocking and traffic flow resilience measures. These features address the business impact of multi-day outages, which can affect revenue and organizational reputation. Market Reception Infoblox reports that more than 200 new customers deployed the Universal DDI Product Suite within the first 12 months of availability. The company has implemented a token-based licensing structure across physical, virtual, and as-a-service delivery models. The platform addresses several operational challenges identified in multi-cloud environments: fragmented visibility across deployments, operational control requirements specific to each cloud provider, and the tension between deployment speed and security control. By providing a unified management layer, the system aims to reduce the complexity that arises when organizations use different cloud providers for specialized functionality or cost optimization. Operational Impact For network operations teams, the challenges extend beyond basic connectivity. Hybrid AI use cases combining on-premises infrastructure with cloud resources create visibility gaps. The analysis notes that poor observability combined with an expanding AI attack surface creates conditions for extended outage recovery times. The Universal DDI approach consolidates management functions that would otherwise require separate operational processes for each cloud provider deployment. This consolidation affects troubleshooting speed, compliance monitoring, and the ability to maintain consistent security policies across distributed infrastructure. Enterprise networking requirements continue to evolve as organizations deploy AI workloads at scale. The demand for DDI services that can maintain visibility and control across fragmented deployments reflects broader changes in how enterprises architect and operate distributed systems. Whether unified DDI management can effectively address these challenges will depend on continued development alongside emerging enterprise requirements. Wolfgang Huber, Senior Director Regional Sales Central Europe at Infoblox, has five recommendations for IT managers based on the challenges identified in the report:
Conclusion “According to the report by Moor Insights & Strategy, the modernization of DDI architectures is not an optional trend, but a strategic necessity,” says Wolfgang Huber. “Those who invest early in integrated, transparent, and automated network infrastructures not only ensure operational stability, but also create a good basis for future AI applications.” |

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM.
Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM.
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