CrowdStrike kündigte auf der RSA 2026 Flex for Services, das Charlotte AI AgentWorks Ecosystem sowie erweiterte Partnerschaften mit Intel und IBM an.

CrowdStrike hat auf der RSA Conference 2026 in San Francisco mehrere neue Angebote und Partnerschaften angekündigt. Dazu gehören ein flexibles Verbrauchsmodell für Sicherheitsdienstleistungen, eine No-Code-Plattform zum Erstellen benutzerdefinierter Sicherheitsagenten sowie vertiefte technische Integrationen mit Intel und IBM.

Das Unternehmen führte Flex for Services ein, das das Falcon-Flex-Lizenzmodell auf das gesamte Portfolio an Sicherheitsdienstleistungen ausweitet. Organisationen können auf Dienste wie Threat Hunting, Red Teaming, Readiness Assessments, KI-Beratung und Incident Response über einen Pool von Service-Stunden zugreifen, die je nach Bedarf eingesetzt werden können. Das Modell ist unabhängig von Falcon-Plattform-Abonnements.

Zur Senkung der Einstiegshürde für Neukunden bietet CrowdStrike den Zero Dollar Flex Fund befristet an. Qualifizierte neue Service-Kunden erhalten 200 Stunden CrowdStrike Services (160 Stunden Incident Response und 40 Stunden proaktive Dienste) ohne anfängliche Einrichtungskosten.

CrowdStrike hat zudem das Charlotte AI AgentWorks Ecosystem zusammen mit Partnern wie Accenture, AWS, Anthropic, Deloitte, Kroll, NVIDIA, OpenAI, Salesforce und Telefónica Tech gestartet. Die Plattform ermöglicht es Sicherheitsteams, benutzerdefinierte Agenten innerhalb der Falcon-Plattform ohne Programmierung zu erstellen, zu testen und bereitzustellen. Sie integriert mehrere KI-Modelle und Infrastrukturdienste und enthält Charlotte Agentic SOAR für Orchestrierung und Governance.

In einer separaten Ankündigung hat CrowdStrike seine Zusammenarbeit mit Intel erweitert. Die Partnerschaft optimiert die Falcon-Plattform für Intel-basierte AI-PCs und kombiniert Endpunkt-Schutz mit Intels On-Device-KI-Beschleunigung, siliziumbasierter Telemetrie und hardwaregestützten Wiederherstellungsfunktionen.

CrowdStrike und IBM haben ebenfalls ihre strategische Zusammenarbeit erweitert. Charlotte AI wurde mit IBMs Autonomous Threat Operations Machine (ATOM) integriert, um Untersuchung und Eindämmung über Endpunkt-, Identitäts- und Cloud-Umgebungen hinweg zu koordinieren. Die Falcon-Plattform wird in die Managed Threat Detection and Response Services von IBM Consulting sowie in den X-Force Cyber Range für Simulationsübungen eingebunden.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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