Black Forest Labs treibt die generative Bild-KI mit der FLUX-Modellfamilie für die kommerzielle Bilderzeugung und Bearbeitung voran. Black Forest Labs Advances Generative Image AI with FLUX Model Family for commercial image generation and editing.
Black Forest Labs, ein Forschungslabor mit Sitz in Freiburg im Breisgau und San Francisco, hat eine Reihe generativer KI-Modelle entwickelt, die für kommerzielle Anwendungen zur Bilderzeugung und Bearbeitung konzipiert sind. Das deutsche Unternehmen BFL GmbH unter der Leitung der Geschäftsführer Robin Rombach, Andreas Blattmann und Axel Sauer ist ein echter Champion im Bereich der generativen Bild-KI, und nur Gwen von Alibaba bietet etwas Vergleichbares.

Die FLUX-Modellfamilie des Unternehmens befasst sich mit technischen Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der visuellen Konsistenz und der Einhaltung von Vorgaben, die den Einsatz generativer Bildwerkzeuge in der Produktion bisher eingeschränkt haben.

Das kürzlich veröffentlichte FLUX.2 ist die neueste Entwicklung des Unternehmens, bei der die Text-zu-Bild-Generierung mit Multi-Referenz-Bearbeitungsfunktionen kombiniert wird. Das System verarbeitet bis zu 10 Referenzbilder gleichzeitig und erzeugt dabei eine Ausgabe mit einer Auflösung von bis zu 4 Megapixeln. Laut der Dokumentation des Unternehmens zeigt das Modell im Vergleich zu früheren Versionen eine verbesserte Leistung bei der Darstellung komplexer Typografien, der strukturierten Befolgung von Eingabeaufforderungen und der Konsistenz der Beleuchtung.

Black Forest Labs arbeitet nach einem sogenannten „Open-Core”-Modell und veröffentlicht neben kommerziellen API-Endpunkten auch Open-Weight-Versionen seiner Technologie. Das Modell FLUX.1 [dev] hat sich als Open-Weight-Alternative durchgesetzt, während kommerzielle Varianten wie FLUX.1 Kontext [Pro] in die Arbeitsabläufe von Unternehmen wie Adobe und Meta integriert wurden.

Zum Gründungsteam gehören Forscher, die an der Entwicklung der Technologien Latent Diffusion und Stable Diffusion beteiligt waren. Das etwa 50-köpfige Team des Unternehmens konzentriert sich auf die sogenannte „visuelle Intelligenz”-Infrastruktur und entwickelt Modelle, die das Verständnis von Bild und Sprache mit räumlicher und kompositorischer Logik kombinieren.

Technische Architektur und Implementierung

FLUX.2 verwendet eine Latent-Flow-Matching-Architektur, die das Mistral-3 24B-Parameter-Bild-Sprach-Modell mit einem Rectified Flow Transformer integriert. Diese Kombination ermöglicht es dem System, Kontextinformationen zu verarbeiten und gleichzeitig räumliche Beziehungen und Materialeigenschaften über generierte Bilder hinweg beizubehalten. Das Unternehmen hat speziell für FLUX.2 einen neuen variationalen Autoencoder entwickelt, der sich mit der von Forschern als „Lernbarkeit-Qualität-Komprimierung”-Herausforderung bezeichneten Herausforderung bei der latenten Darstellung befasst.

Die Modellfamilie umfasst mehrere Varianten, die für unterschiedliche Einsatzszenarien optimiert sind. FLUX.2 [pro] wird über verwaltete API-Dienste betrieben, während FLUX.2 [dev], ein offenes Modell mit 32 Milliarden Parametern, auf handelsüblichen GPUs eingesetzt werden kann, wobei optimierte Implementierungen zum Einsatz kommen, die in Zusammenarbeit mit NVIDIA und ComfyUI entwickelt wurden. Das in Kürze erscheinende Modell FLUX.2 [klein], dessen Veröffentlichung unter der Apache 2.0-Lizenz geplant ist, stellt eine verkleinerte Version dar, die für eine breitere Zugänglichkeit konzipiert ist.

Kommerzielle Anwendungen und Integration

Adobe hat FLUX.1 Kontext [Pro] im September 2025 in die Generative Fill-Funktion von Photoshop integriert und das Modell damit weltweit für Beta-Nutzer verfügbar gemacht. Die Integration ermöglicht den Zugriff auf kontextbezogene Bildbearbeitung innerhalb der etablierten Workflow-Umgebung von Adobe, wobei das Unternehmen Geschwindigkeitsverbesserungen im Vergleich zu alternativen generativen Modellen feststellt.

OpenArt, eine KI-Kreativplattform, hat FLUX.1 Kontext als Grundlage für seinen Video Story Builder implementiert. Die Plattform berichtet, dass durch die Integration die Anforderungen an die Charakterkonfiguration von 10 bis 20 Referenzbildern auf ein einziges Bild reduziert werden konnten, während die visuelle Konsistenz über die Videosequenzen hinweg erhalten blieb. Seit der Einführung des FLUX.1 Kontext-basierten Tools verzeichnet OpenArt einen Umsatzanstieg von 20 % und berichtet, dass es nun auch Kreative anzieht, die zuvor aufgrund von Kosten und technischen Hindernissen keine Videoinhalte produziert haben.

Der Burda Verlag hat die FLUX.1-Modellsuite für die Produktion seiner Kinderzeitschriftenserie LissyPony übernommen. Der Verlag nutzte FLUX.1 Kontext, FLUX.1 Fill, FLUX.1 Depth und die BFL Finetuning API, um das erste vollständig KI-gestützte Magazin der Reihe zu erstellen, das im September 2025 veröffentlicht wurde. Burda berichtet, dass die Zeit für die Erstellung von Comics um 50 % reduziert werden konnte, während die Konsistenz der Charaktere und des Stils beibehalten wurde, mit einer prognostizierten Effizienzsteigerung von 70 % bei zukünftigen Produktionen.

Marktposition und Entwicklungsansatz

Black Forest Labs positioniert seine Technologie zwischen vollständig quelloffener Entwicklung und proprietären kommerziellen Systemen. Das Unternehmen veröffentlicht Open-Weight-Modelle für Forschungs- und Entwicklungszwecke und behält gleichzeitig die kommerzielle Lizenzierung für Produktionsanwendungen bei. Dieser Ansatz ermöglicht es Forschern und Entwicklern, die Modelle zu überprüfen und zu modifizieren, während Unternehmenskunden Managed Services und Support erhalten.

Die technische Dokumentation des Unternehmens zeigt, dass sich die laufende Entwicklung auf die Erhöhung der Auflösungsfähigkeiten, die Verbesserung der prompten Einhaltung komplexer Anweisungen und die Verbesserung des Verständnisses des Modells für reale Lichtverhältnisse und räumliche Beziehungen konzentriert. Die Fähigkeit von FLUX.2, detaillierte Infografiken mit lesbarem, feinem Text zu generieren, stellt eine Erweiterung über die fotorealistische Bildgenerierung hinaus hin zu technischen und informativen visuellen Inhalten dar.

Black Forest Labs, a research laboratory based in Freiburg im Breisgau and San Francisco, has developed a series of generative AI models designed for commercial image generation and editing applications. The German company BFL GmbH led by Managing Directors Robin Rombach, Andreas Blattmann and Axel Sauer is a true champion in Generative Image AI and only Gwen by Alibaba offers anything comparable.

The company’s FLUX model family addresses technical challenges in maintaining visual consistency and prompt adherence that have limited production use of generative image tools.

The recently released FLUX.2 represents the company’s latest development in combining text-to-image generation with multi-reference editing capabilities. The system processes up to 10 reference images simultaneously while generating output at resolutions reaching 4 megapixels. According to the company’s documentation, the model demonstrates improved performance in complex typography rendering, structured prompt following, and lighting consistency compared to earlier versions.

Black Forest Labs operates under what it describes as an „open core“ model, releasing open-weight versions of its technology alongside commercial API endpoints. The FLUX.1 [dev] model has gained adoption as an open-weight alternative, while commercial variants like FLUX.1 Kontext [Pro] have been integrated into enterprise workflows at companies including Adobe and Meta.

The founding team includes researchers involved in the development of Latent Diffusion and Stable Diffusion technologies. The company’s approximately 50-person team focuses on what it terms „visual intelligence“ infrastructure, building models that combine vision-language understanding with spatial and compositional logic.

Technical Architecture and Implementation

FLUX.2 employs a latent flow matching architecture that integrates the Mistral-3 24B parameter vision-language model with a rectified flow transformer. This combination allows the system to process contextual information while maintaining spatial relationships and material properties across generated images. The company developed a new variational autoencoder specifically for FLUX.2, addressing what researchers describe as the „Learnability-Quality-Compression“ challenge in latent representation.

The model family includes several variants optimized for different deployment scenarios. FLUX.2 [pro] operates through managed API services, while FLUX.2 [dev], a 32-billion parameter open-weight model, can be deployed on consumer-grade GPUs using optimized implementations developed in collaboration with NVIDIA and ComfyUI. The forthcoming FLUX.2 [klein] model, planned for release under Apache 2.0 licensing, represents a size-distilled version designed for broader accessibility.

Commercial Applications and Integration

Adobe integrated FLUX.1 Kontext [Pro] into Photoshop’s Generative Fill feature in September 2025, making the model available to beta users globally. The integration provides access to contextual image editing within Adobe’s established workflow environment, with the company noting speed improvements compared to alternative generative models.

OpenArt, an AI creative platform, implemented FLUX.1 Kontext as the foundation of its video story builder. The platform reports that the integration reduced character setup requirements from 10-20 reference images to a single image while maintaining visual consistency across video sequences. Since launching the FLUX.1 Kontext-powered tool, OpenArt has documented a 20% increase in revenue and reports attracting creators who previously did not produce video content due to cost and technical barriers.

Burda, a publishing company in the DACH region, adopted the FLUX.1 model suite for production of its LissyPony children’s magazine series. The publisher utilized FLUX.1 Kontext, FLUX.1 Fill, FLUX.1 Depth, and the BFL Finetuning API to create what it describes as the first fully AI-supported magazine in the series, released in September 2025. Burda reports reducing comic creation time by 50% while maintaining character and style consistency, with projections of 70% efficiency gains in future productions.

Market Position and Development Approach

Black Forest Labs positions its technology between fully open-source development and proprietary commercial systems. The company releases open-weight models for research and development use while maintaining commercial licensing for production deployments. This approach allows researchers and developers to inspect and modify the models while providing enterprise customers with managed services and support.

The company’s technical documentation indicates ongoing development focuses on increasing resolution capabilities, improving prompt adherence for complex instructions, and enhancing the model’s understanding of real-world lighting and spatial relationships. FLUX.2’s ability to generate detailed infographics with legible fine text represents an expansion beyond photorealistic image generation into technical and informational visual content.

Von Jakob Jung

Dr. Jakob Jung ist Chefredakteur Security Storage und Channel Germany. Er ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Journalismus tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (Storage und Datacenter) sowie ChannelBiz. Darüber hinaus ist er für zahlreiche IT-Publikationen freiberuflich tätig, darunter Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider und ZDnet. Seine Themenschwerpunkte sind Channel, Storage, Security, Datacenter, ERP und CRM. Dr. Jakob Jung is Editor-in-Chief of Security Storage and Channel Germany. He has been working in IT journalism for more than 20 years. His career includes Computer Reseller News, Heise Resale, Informationweek, Techtarget (storage and data center) and ChannelBiz. He also freelances for numerous IT publications, including Computerwoche, Channelpartner, IT-Business, Storage-Insider and ZDnet. His main topics are channel, storage, security, data center, ERP and CRM. Kontakt – Contact via Mail: jakob.jung@security-storage-und-channel-germany.de

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